WB | Paracelsusbad Salzburg
Mitarbeit bei Architekturbüro Tinchon
Das Projekt fügt sich zurückhaltend in das historische Stadtgefüge ein und erfüllt die Vorgaben zur Höhenentwicklung und Proportion. Die klare Gliederung der Funktionen und die Reduktion auf zwei Typologien – Stadthaus und Dachlandschaft – schaffen Übersicht und Ordnung. Die Architektur bleibt unaufdringlich, aber präzise, mit ruhiger Formensprache und funktionaler Gestaltung.
Der Badebereich wird als gestrecktes, landschaftlich modelliertes Volumen auf das Stadthaus aufgesetzt. Höhenstaffelungen und gezielte Öffnungen sorgen für spannende Raumfolgen im Inneren, Blickbeziehungen nach außen und eine Trennung von „lauten“ und „ruhigen“ Zonen. Die Organisation folgt einfachen Prinzipien, mit kurzen Wegen, klarer Erschließung und guter Orientierung. Die Materialwahl ist robust, reduziert und bleibt einer weiteren Detaillierung vorbehalten.
Die Zonierung der Außenbereiche stärkt die Verbindung zwischen Straße und Park, ohne sie formal zu überhöhen. Großzügige Eingangsbereiche sorgen für eine gute Adresse und funktionale Klarheit. Die Energieeffizienz des Gesamtbaus wird durch kompakte Bauweise, einfache Konstruktion und passive Maßnahmen gewährleistet – der Weg zu einem Passivhausbad ist damit grundsätzlich gegeben.